Genfer Gelöbnis

11 Feb 2018

Genfer Gelöbnis

Der Weltärztebund hat das Genfer Gelöbnis, eine moderne Version des hippokratischen Eids, überarbeitet. Der Patient rückt in den Mittelpunkt des ärztlichen Tuns.
Wir fühlen uns diesem Gelöbnis verpflichtet.


Als Mitglied der Ärzteschaft gelobe ich feierlich:

Ich widme mein Leben dem Dienst der Menschlichkeit.

Die Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Patientin oder meines Patienten wird mein oberes Anliegen sein.

Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patienten oder meines Patienten respektieren

Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren.

Ich werde mich bei der Erfüllung meiner ärztlichen Pflichten meiner Patienten oder meinem Patienten gegenüber nicht durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Glauben, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung, soziale Stellung oder durch andere Faktoren beeinflussen lassen.

Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod meiner Patienten hinaus wahren.

Ich werde meinem Beruf nach bestem Gewissen mit Würde und im Einklang mit der guten medizinischen Praxis ausüben.

Ich werde die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes pflegen.

Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, Kolleginnen und Kollegen sowie den Studierenden die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen.

Ich werde mein medizinisches Wissen zum Wohle meiner Patientinnen und meienr Patienten und zur Förderung des Gesundheitswesens teilen.

Ich werde meine eigene Gesundheit, mein Wohlbefinden und meine Kenntnisse pflegen, um eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau leisten zu können.

Ich werde, selbst unter Bedrohung, meine medizinischen Kenntnisse nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.

Ich gelobe dies feierlich, aus freien Stücken und bei meiner Ehre.