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Genfer Gelöbnis

Der Weltärztebund hat das Genfer Gelöbnis, eine moderne Version des hippokratischen Eids, überarbeitet. Der Patient rückt in den Mittelpunkt des ärztlichen Tuns.
Wir fühlen uns diesem Gelöbnis verpflichtet.

Das ärztliche Gelöbnis
Als Mitglied der ärztlichen Profession gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.
Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.
Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren.
Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren.
Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten.
Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinaus wahren.
Ich werde meinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen, mit Würde und im Einklang mit guter medizinischer Praxis ausüben.
Ich werde die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes fördern.
Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen.
Ich werde mein medizinisches Wissen zum Wohle der Patientin oder des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung teilen.
Ich werde auf meine eigene Gesundheit, mein Wohlergehen und meine Fähigkeiten achten, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können.
Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.
Ich gelobe dies feierlich, aus freien Stücken und bei meiner Ehre.

Quelle: https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/International/Deklaration_von_Genf_DE_2017.pdf

Qualitätsmanagement

Präambel des Qualitätsmanagementhandbuches

Als Praxis für Nierenerkrankungen und Diabetes sind wir auf die Behandlung von Patienten mit Nierenerkrankungen einschließlich nierentransplantierter Patienten, Bluthochdruck und Diabetes mellitus spezialisiert. Neben einer fachärztlichen Ambulanz betreiben wir ein Dialysezentrum sowie eine Fußambulanz.
Es besteht eine Kooperation mit der Medizinischen Universitätsklinik Bergmannsheil, für die wir den nephrologischen Konsilardienst einschließlich der Dialysebehandlungen für stationäre Patienten durchführen.
Ziel der ambulanten Behandlung ist die Vermeidung eines terminalen Nierenversagens.
Nach Eintreten einer terminalen Niereninsuffizienz bieten wir die chronisch-intermittierende Hämodialyse, Hämofiltration, Hämodiafiltration und die chronisch ambulante Peritonealdialyse als Behandlungsoption an. Die Dialysebehandlungen orientieren sich an den geltenden Standards der Wissenschaft und Technik.
Als bevorzugtes Verfahren der Nierenersatztherapie betrachten wir die Nierentransplantation. Alle hierfür geeigneten Patienten werden von uns, ihr Einverständnis vorausgesetzt, nach Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen zur Warteliste auf eine Tranplantation angemeldet.
Nach durchgeführter Nierentransplantation übernehmen wir in Kooperation mit dem Transplantationszentrum die Nachsorge der Patienten.
Bei entsprechender Indikation haben wir die Möglichkeit, Lipidapherese (Dali, Monet) als spezielle Blutreinigungsverfahren einzusetzen.
Als diabetologische Schwerpunktpraxis bemühen wir uns um eine dem Patienten angepasste Optimierung der Stoffwechsel- und Blutdruckeinstellung, um ihm/ihr eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen und um das Auftreten  diabetischer  Folgeschäden zu verhindern. Wesentlicher Bestandteil der diabetologischen Versorgung ist die Schulung des Patienten. Nur ein informierter Patient ist in der Lage, die an ihn gestellten Anforderungen eines chronisch kranken Menschen erfolgreich zu bewältigen.
Zusammen mit anderen diabetologischen Schwerpunktpraxen und der Medizinischen Universitätsklinik Bergmannsheil betreiben wir ein Diabetesschulungszentrum.
Eine qualitativ hochwertige Behandlung der Patienten ist nur  in enger Kooperation mit den zuweisenden Hausärzten sowie  den  betreuenden Fachärzten möglich.
Sämtliche Behandlungen werden orientiert an geltenden wissenschaftlichen Standards, den gesetzlichen Vorgaben  und eigenen ärztlichen Erfahrungen durchgeführt. Im Mittelpunkt der Behandlung steht der individuelle Patient. Ziel der Behandlung ist es, den gesundheitlichen Zustand des Patienten zu verbessern und ihn vor weiteren Schäden zu bewahren. Neben medizinischen Kriterien spielt die aktuelle Lebenssituation des Patienten eine entscheidende Rolle bei der Wahl der therapeutischen Verfahren.
Die Mitarbeiter der Praxis gewährleisten eine patientennahe und –orientierte Behandlung. Um dieses Ziel zu erreichen, fördern wir die Entwicklung persönlicher Verantwortlichkeit und das Kommunikationsverhaltens der Mitarbeiter. Wir ermöglichen den Mitarbeitern eine angemessene Aus- und Weiterbildung, um mit qualifiziertem Personal der Zielsetzung unserer Praxis gerecht zu werden.
Wir verpflichten uns die Anforderungen unseres Qualitätsmanagementsystems sowie die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen zu erfüllen und fortlaufend an der Verbesserung unseres Qualitätsmanagementsystems zu arbeiten. Dabei ermöglicht wirtschaftlich effizientes Arbeiten die Umsetzung der angestrebten Ziele.

Hygiene

AKTION Saubere Hände

In Deutschland sind, wie in anderen Ländern auch, in den letzten Jahren vermehrt Infektionen mit sogenannten Krankenhauskeimen (z.B. MRSA, ESBL) aufgetreten. Auch wir, insbesondere als Dialyseeinrichtung und diabetische Fußambulanz, sind hiervon betroffen.
Um das Risiko für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten, haben wir uns der „AKTION Saubere Hände“ angeschlossen. Durch die Teilnahme verpflichten wir uns, die hygienischen Standards, wie sie in unserem Hygieneplan festgelegt sind, zu überprüfen und umzusetzen
Ziel der „AKTION Saubere Hände“ ist eine Verbesserung der Patientenversorgung durch Reduktion von Krankenhausinfektionen, insbesondere durch Verhinderung der Übertragung von Infektionserregern. Wichtigste Maßnahme ist dabei die Verbesserung des Händedesinfektionsverhaltens, da die meisten Infektionen mit den Händen übertragen werden.